Limmattaler Tagblatt

27.10.03 (Helen Busslinger)

Niemanden liess der südfranzösische Charme der Sängerin Line Loddo unbeteiligt. Ihre Mimik war so ausdrucksstark, dass man ihre Heimatsprache Okzitanisch ohne Sprachwissen verstand. Vollblutmusiker Orlando Kneubühler kasperte über die Bühne, überraschte mit ungewöhnlichen Kleiderkombinationen und zog auch mal eine Violinsaite wie ein Haar über die Geige, eine alte Technik der rumänischen Volksmusik. Dass Juliette Du Pasquier zu den besten Geigerinnen der Szene gehört, merkte man schnell. Sie spielte Zigeunerweisen meisterhaft, wie auf einem Marktplatz oder in einem Nachtcafé des Südens. Der Berner Marc Hänsenberger schuf mit Akkordeon und Klavier den tragenden Boden. Als er seiner Spiellust frönte und dabei auch mal rücklings das Klavier spielte, schien es, als habe er mehr als zehn Finger und mehrere Hände.

Hänsenberger schuf einen Kontrast zu den quirligen Musikerinnen und liess sein Akkordeon jammern und jubeln. Dabei schien der begabte Arrangeur den Humor für die Musik gepachtet zu haben. Sie spielte Zigeunerweisen meisterhaft, wie auf einem Marktplatz oder in einem Nachtcafé des Südens. Der Berner Marc Hänsenberger schuf mit Akkordeon und Klavier den tragenden Boden. Als er seiner Spiellust frönte und dabei auch mal rücklings das Klavier spielte, schien es, als habe er mehr als zehn Finger und mehrere Hände. Hänsenberger schuf einen Kontrast zu den quirligen Musikerinnen und liess sein Akkordeon jammern und jubeln. Dabei schien der begabte Arrangeur den Humor für die Musik gepachtet zu haben.
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