Similisurium


Ein Sammelsurium von hundert Liedern und Tänzen, inkl. 2 CDs, Partituren, Liedtexten, Übersetzungen und vielen Illustrationen. Gypsy, Balkan, Occitan, Chanson, Musette, Klezmer, Tarantella, Csárdàs und Eigenes.

 

 

 

 

 

 

Noten sind ein nützlicher, aber letztlich unerhörter und aussichtsloser ¬Versuch, Hörbares in Sichtbares zu transformieren. Sowenig sich die Magie einer Landschaft kartografieren lässt, sowenig lässt sich der Melos notieren. Das Musische an der Musik liegt jenseits von Notenlinie und Taktstrich.
Dies gilt in besonderem Mass für die Musique tsigane et occitane, die keine Notation benötigt, weil ihr die strenge Trennung zwischen Komposition und Interpretation fernliegt, und die uns gerade deshalb so nahe geht.
Aber: Wenn uns Marc Hänsenberger ? sei es konzertant oder auf Konserven ? von seinen Erkundungsfahrten durch die Geografie der Musik berichtet, dann werden wir selber reisefiebrig. Was er uns nun mit diesem Similisurium vorlegt, ist deshalb mehr als das Buch zur CD zum Konzert: Es ist eine ¬Wegleitung für eigene Klangexkursionen, eine Landkarte für ein bislang spärlich erschlossenes musikalisches Gebiet. Denn: Die Magie einer Landschaft lässt sich nicht kartografieren, jedoch der Weg, der uns zu ihr hinführt.
Hundert Fundstücke, zusammengesucht zwischen Südfrankreich und ¬Balkan; von Marc Hänsenberger akribisch transkribiert, komponiert oder grosszügig similisiert, d.?h. dem Original nachempfunden, harmonisiert und arrangiert für Besetzung nach freier Wahl; illuminiert schliesslich von ¬Juliette Du Pasquier. An uns ist es, die Landkarte nicht mit der Landschaft zu -verwechseln. Machen wir mit den Ohren Musik! Je weiter wir die Noten ¬hinter uns lassen, desto tiefer dringen wir ein in die Magie der Klänge.

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